Fallbeispiele

ProMoS NT (1.5 und 1.6) kann komplett auf nur einem Anlagencomputer installiert oder verteilt auf Mehrere sein (verteilte Liegenschaften etc.). Auch virtuelle Serveranlagen können ohne Probleme mit dem Leitsystem ProMoS NT/Visi.Plus benutzt werden. Mit der ProMoS NT Version 1.6 kann die Datenbank (DMS und PDBS) zudem auf mehrere Rechner aufgeteilt werden. Diese Multi-DMS-Funktion ermöglicht es, die Rechenleistung einer Anlage auf mehrere Computer aufzuteilen.
Die angeschlossenen Hardwarekomponenten können sich dabei weltweit an unterschiedlichen Orten befinden, und müssen sich nicht zwingend in einem einzigen lokalen Netzwerk befinden.

Mit ProMoS NT (Saia.Visi.Plus) können grundsätzlich beliebige Steuerungssysteme angebunden und visualisiert werden. Voraussetzung sind lediglich die entsprechenden installierten Treiber. Das flexibelste und komfortabelste Handling wird mit SaiaPCD-Steuerungstechnik erreicht. Je nach Komplexität einer Anwendung werden unterschiedliche Netzwerkstrukturen aufgebaut.

Die nachfolgenden Topologien zeigen einige Beispiele aus der Praxis. Gute Netzwerk-Kenntnisse sind je nach Systemaufbau von Vorteil (Routing / Internet-Security).

Lokales Netzwerk mit einer DMS

Der ProMoS NT Rechner kommuniziert über ein internes Netzwerk mit den verschiedenen Hardwarekomponenten. Vorteil dieser Topolgie ist sicher die einfache Struktur und Konfiguration. ProMoS NT kommuniziert heutzutage hauptsächlich über Ethernet, serielle Anbindungen sind zwar auch möglich, jedoch technisch eher veraltet. Meistenfalls werden andere Bus-Systeme (LON, Profibus DP, EIB/KNX usw.) über einen Gateway (z.B. SaiaPCD) an ProMoS NT angebunden. Zähler können direkt auf ProMoS NT aufgeschaltet werden.

Internet-Topologie mit einer DMS

Die Hardwarekomponenten sind an verschiedenen Standorten verteilt. Das ProMoS NT-System vernetzt in diesem Fall mehrere Gebäude via Internet. Damit ProMoS NT auf die entsprechenden Hardware-Komponenten zugreifen kann, erfordert dies eine Konfiguration der Router und Firewalls für jede Anbindung (meist VPN). Mit diesem Systemaufbau wird Vor-Ort kein Computer mehr benötigt. Der Computer kann sich in einem Büro oder Rechenzentrum befinden. Die Anbindung von Hardware-Komponenten kann auch über ein GSM-Netz erfolgen.

Lokales Netzwerk mit mehreren DMSen

ProMoS NT kann auf mehrere Rechner aufgeteilt werden. Dabei laufen auf jedem Rechner die ProMoS Datenbanken DMS und PDBS sowie ein Kommunikationstreiber zu den verschiedenen Hardware-Komponenten. Der Grafikeditor für die Visualisierung läuft dabei auf einem weiteren Rechner und holt sich die Daten von den verschiedenen Datenbanken. Die Aufteilung von einem Projekt auf mehrere DMSen ist bei grossen Projekten von Vorteil.

Internet-Topologie mit mehreren DMSen

Mit ProMoS NT besteht auch die Möglichkeit, Visualisierungen welche sich auf mehreren Rechnern befinden via Internet zu verbinden. Jedes Gebäude ist dabei auf einem lokalen Netz aufgebaut und verfügt über einen Rechner mit Datenbanken. Über das Internet werden anschliessend die Daten für die Visualisierung an einen zentralen Rechner gesendet und dargestellt. Dadurch können auch sämtliche Alarme zentral erfasst werden.

Aufschalten auf ein virtuellen Hostserver (Portal-Lösung)

ProMoS NT kann ohne Weiteres auf einer Virtuellen Maschine laufen (VM). Die virtuellen Rechner sind dabei meistens auf einem Hostserver aufgebaut. Das DMS einer Anlage läuft dabei auf einer VM. Die Daten der Hardwarekomponenten werden via Internet (meistens eine VPN-Verbindung) von einer Station an die VM gesendet. Es ist auch hier möglich die DMS auf mehrere VMs aufzuteilen. MST betreibt über 400 virtuelle Leitsysteme im EDL-Portal. Dieses Prinzip entspricht einer Portal-Lösung.

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